EU-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittelimporte aus Japan

Grüne: Grenzwerte müssen verschärft statt angehoben werden

Die EU-Kommission hat aktuell höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittelimporte aus Japan erlassen. Dazu erklärt Hans Christian Markert MdL, anti-atompolitischer und verbraucherschutzpolitischer Sprecher:

„Es ist ein absurdes Unterfangen der EU-Kommission, dass gerade jetzt die Grenzwerte heraufgesetzt statt im Sinne der Gesundheitsschutzes – vor allem für Kinder – deutlich verschärft werden. So erlaubt die EU den Import radioaktiv belasteter Lebensmittel, die in Japan selbst nicht mehr zum Verzehr zugelassen wären, da in Japan deutlich strengere Grenzwerte gelten. Der Gesundheits- und Verbraucherschutz sollte aber auch bei der EU-Kommission vor reine Handelsinteressen gehen.“

Stefan Engstfeld MdL, europapolitischer Sprecher erklärt: „Gemeinsam mit den Grünen/EFA im Europäischen Parlament fordern wir daher die EU-Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten auf, im Interesse des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger die erlaubten Grenzwerte unverzüglich zu verschärfen. Wir Grünen hatten bereits im Februar – also vor der Fukushima-Katastrophe – strengere Grenzwerte gefordert.“

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