Oster-Aktion der Düsseldorfer Grünen: „Kein Ei mit der 3“

Am Gründonnerstag und Ostersamstag verteilte der Düsseldorfer Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen bunt gefärbte Bio-Eier. Landtagskandidat Stefan Engstfeld weilte mit den linksrheinischen Grünen am Belsenplatz in Oberkassel und den Bilker Grünen an der Aachener Straße, um Bürgerinnen und Bürger auf die weiterhin schlechten Haltebedingungen für Hühner in Legebatterien aufmerksam zu machen und über die Kennzeichnung von Eiern aufzuklären.

Seit Anfang 2009 sind herkömmliche Legebatterien in Deutschland nicht mehr erlaubt. Obwohl viele Verbraucherinnen und Verbraucher keine Eier aus Käfighaltung wollen, und mittlerweile 80 % der Eier aus alternativen Haltungsformen stammen, gelangen  weiterhin Käfigeier, insbesondere in Nudeln oder Backwaren, in  den Handel.  Eier, die weiter verarbeitet werden, werden nicht gekennzeichnet. 

Wer sein Frühstücksei nicht auf Kosten der Hühner genießen will, sollte am besten zu einem Ei aus ökologischer Haltung (zu erkennen an der „0“ zu Beginn der Kennzeichnungsnummer) oder Freilandhaltung (Kennzeichnungsnummer beginnt mit „1“) nehmen. Eier mit der 2 sind kritisch, Eier mit der 3 sind Tierquälerei!

Also: „Augen auf beim Eierkauf – Kein Ei mit der 3!“

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