Am heutigen Tag, vor 20 Jahren, setzten rechtsextremistische Gewalttäter das Haus der Familie Genc in Solingen in Brand. In den Flammen kamen fünf Frauen und Kinder ums Leben. Einer der Täter wohnte schräg gegenüber – ein Nachbarsjunge.
Ich gedenke am heutigen Tag der Opfer der Familie Genc sowie der vielen anderen Opfer rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt. Der heutige Tag soll uns auch zum Nachdenken über alltägliche rassistische Gewalt anregen. Wenn wir uns bewusster darüber werden, welche Vorurteile wir selbst „Anderen“ entgegenbringen, über Worte mit denen wir „Andere“ verletzen oder darüber, wie oft wir aufgrund des Aussehens Rückschlüsse auf die Nationalität ziehen und vorverurteilen – dann kommen wir im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung einen entscheidenden Schritt weiter.

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