Besuch der GRÜNEN Düsseldorfer Abgeordneten im Tierheim Düsseldorf

Im Rahmen der Aktionsreihe „Die GRÜNE Landtagsfraktion schwärmt aus“ besuchte Stefan Engstfeld gemeinsam mit seinen Düsseldorfer KollegInnen Monika Düker und Martin-Sebastian Abel, sowie der Umweltreferentin der GRÜNEN Düsseldorfer Ratsfraktionen, Claudia Engelhardt, das Tierheim in Düsseldorf-Rath.

Tierheim Düsseldorf 1

Stefan Engstfeld, Martin-Sebastian Abel, Monika Düker (v.r.n.l.)

Bei einer umfangreichen Führung durch die Anlage und einem anschließenden Gespräch mit der Tierheimleitung wurde die Situation der Tierheime und ihre herausragende Bedeutung für den Tierschutz deutlich. Durch die steigende Anzahl der Tiere kämpfen die Verantwortlichen im Tierheim insbesondere mit Platz- und Geldproblemen. Daher ist es wichtig, die lokalen Haupt- und EhrenamtlerInnen sowie Städte und Gemeinden in ihren Bemühungen, die Situation zu verbessern, zu unterstützen. Zur Instandsetzung von Tierheimen stellte das Land NRW seit 2011 jährlich Mittel in Höhe von bis zu 500.000 Euro bereit.

Auch Düsseldorf sieht sich mit dem Problem der unkontrollierten Vermehrung von freilaufenden Katzen konfrontiert. Eine Katze wirft durchschnittlich zweimal im Jahr vier bis sechs Jungtiere. Daraus entstehen Folgeprobleme wie die Weitergabe verschiedenster Krankheiten und eine Knappheit des Futterangebots. Um dem entgegenzuwirken unterstützt die Landesregierung seit 2011 ehrenamtliche Tierschutzverbände beim Einfangen und Kastrieren freilaufender Katzen mit einem Förderprogramm von 200.000 Euro pro Jahr. TierschützerInnen fordern eine gesetzliche Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in Düsseldorf, wie sie in anderen Städten – beispielsweise in Paderborn – schon besteht.

Die TierpflegerInnen warnten davor, dass insbesondere in den Sommermonaten eine derartig hohe Anzahl von Tieren ins Tierheim gebracht wird, dass sich die Heimleitung gezwungen sieht, keine weiteren Tiere mehr aufzunehmen. In diesem Zusammenhang sei es wichtig, dass Menschen, die sich ein Tier anschaffen wollen, statt zum Züchter oder Händler, in ein Tierheim gehen – dort gäbe es viele, die auf ein neues zu Hause warten.

 

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