Düsseldorf wehrt sich gegen rechtsextreme Hetze

Für den heutigen Freitag hat der Düsseldorfer Pegida-Ableger DÜGIDA erstmals nach Monaten der Ruhe eine Demonstration angekündigt. Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure ruft zur Gegendemo auf. Die Kundgebungen beginnen um 18 Uhr am Hauptbahnhof und vor dem DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Straße).

Willkommenskultur-Ddorf

Die drei Düsseldorfer Abgeordneten in der Fraktion der GRÜNEN im Landtag NRW Monika Düker, Stefan Engstfeld und Martin Sebastian Abel freuen sich, dass die Düsseldorfer Zivilgesellschaft sich wie schon vergangenen Winter gegen die Verbreitung rechtsextremer und rassistischer Hetze wehrt. Gerade in Zeiten, in denen hunderttausende Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Krieg und Verfolgung nach Deutschland uns kommen, ist das ein wichtiges Signal der Bürgerinnen und Bürger gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Monika Düker, flüchtlingspolitische Sprecherin:
„Die Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf haben sich gerade in den letzten Wochen mit viel persönlichem Einsatz für ankommende Flüchtlinge engagiert. Dass sie heute Abend DÜGIDA nicht die Straßen überlassen wollen, zeigt einmal mehr: Geflüchtete sind in Düsseldorf willkommen!“

Stefan Engstfeld, europapolitischer Sprecher:
„In Zeiten der Wiedereinführung von Grenzkontrollen und Streit über Aufnahmequoten innerhalb der Europäischen Union ist es umso wichtiger, dass die DüsseldorferInnen heute für ein solidarisches und weltoffenes Europa auf die Straße gehen. DÜGIDA dagegen steht für Nationalismus und egoistische Kleinstaaterei.“

Martin-Sebastian Abel, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher:
„Düsseldorf zeigt Stärke und wehrt sich gegen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass. Wir GRÜNE freuen uns über das Engagement der Menschen vor Ort – in den Flüchtlingsunterkünften und im bunten Protest gegen DÜGIDA. Im Landtag tun wir alles, um die Kommunen finanziell zu entlasten – zuletzt zum Beispiel durch mehr Geld für Integration und Lehrerstellen für Flüchtlingskinder in Schulen.“

Alle Informationen zur Gegendemonstration: http://www.respekt-und-mut.de/

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