Selbstverpflichtung der Düsseldorfer Industrie GRÜNE: Wichtiges Signal für Klimaschutz und zukunftsorientierte Industriepolitik

Die Unternehmen des Industriekreises Düsseldorfs beabsichtigen den CO2-Ausstoß bis 2020 um 25 Prozent zu senken. Dazu erklärt der Düsseldorfer Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld:

„Das Signal der Düsseldorfer Unternehmen ist absolut erfreulich und begrüßenswert. Endlich werden die Ziele des Klimaschutzes und Ihre Bedeutung für den Industriestandort Düsseldorf anerkannt. Es war längst überfällig, dass die Industrie die Zeichen der Zeit erkennt und sich auf den Weg macht, ambitionierte Ziele umzusetzen, statt Klimaschutzmaßnahmen als Schreckgespenst des Stillstands zu verteufeln. Mit dem Klimaschutzgesetz auf Landesebene werden wir in Nordrhein-Westfalen Vorreiter für eine zukunftsorientierte Industriepolitik werden. Diesen Weg wollen wir mit der Industrie gehen, das haben wir immer betont. Insofern hoffen wir, dass der Initiative der Düsseldorfer Unternehmen Taten folgen werden. In Düsseldorf und in ganz Nordrhein-Westfalen.“

Die Chefin der Ratsgrünen Iris Bellstedt ergänzte: „Unsere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Um unsere Wettbewerbssituation langfristig zu stärken, müssen wir zu einem nahezu CO2-neutralen Wirtschaftssystem kommen.“ In diesem Zusammenhang sei es besonders fatal, dass für 2012 der Programmpunkt „Klimafreundliches Wohnen“ im städtischen Haushalt um mehr als die Hälfte gekürzt worden sei. Auch bei den Energiesparmaßnahmen an städtischen Gebäuden werde eingespart. „Die Unternehmen in unserer Stadt haben jetzt offensichtlich die Notwendigkeit eines grundlegenden Umsteuerns erkannt. Und in dieser Situation treten unsere Verwaltung und die schwarz-gelbe Ratsmehrheit auf die Klimaschutz-Bremse. Das ist das falsche Signal“, erklärte Bellstedt abschließend.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld